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Person

Barbara Messerli, lic.phil. I
Geboren am 21. Februar 1968
Verheiratet und Mutter von drei Kindern (1996, 2000, 2003)

 

Fachberatungen, Mandate, Projekte und andere (berufliche) Erfahrungen

2011-2012 Mandat zur Kursleitung im Fördermodul Elternarbeit. Auftraggeberin: primano, vertreten durch den Gesundheitsdienst der Stadt Bern.

2012 Mandat der Kornhausbibliotheken Bern: Planung der dritten "lebenden Bibliothek" vom 29. bis 3. Oktober 2012 in der Hauptstelle Kornhaus. Schulklassen sind in diesem Jahr besonders willkommen.

2010-2011 Mandat der Kornhausbibliotheken Bern: Im Rahmen der von der Stadt Bern organisierten Aktionswoche gegen Rassismus, 14. bis 21. März 2011 führten die Kornhausbibliotheken in den Zweigstellen Gäbelbach, Ittigen, Hauptstelle Kornhaus, Laubegg und Urtenen-Schönbühl zum zweiten Mal die „Lebende Bibliothek“ durch.
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2010-2011 Mandat der Fachstelle Integration des Kantons Bern:
Konzept für die Erst- und Beratungsgespräche gemäss Art. 8 und 9 des Entwurfs des kantonalen Integrationsgesetzes (IntG). In Zusammenarbeit mit Juliet Jayanthy Sellathurai

2009 Impulsveranstaltung in der Gemeinde Münsingen:
„Öffnung der Institutionen – eine Verwaltung für alle.“

2009 Impulsveranstaltung Kita Balthasar, Düdingen
„Soziale und kulturelle Vielfalt in der Kita.“

Seit 2008 Produktion von Videoporträts zum Thema: „Andere Lebensgeschichten, andere Ansichten“.

So zum Beispiel: „Sommerlich - sportlich - festlich“

Die Mitglieder ihrer Familie und die meisten ihrer Freunde sind Muslime/Musliminnen. Trotz ihres Glaubens haben fast alle ihr davon abgeraten, das Kopftuch zu tragen. Nicht aber ihre Mutter! Nach langem Abwägen entschliesst sich die 30jährige selbstbewusste Frau, das Kopftuch dennoch anzuziehen. Welche Überlegungen und inneren Wünsche sie dazu bewogen haben, schildert die junge Mutter, die sehr bald wieder ins Berufsleben zurückkehren wird.

„Das Feuer lebendig behalten“

Vineyard ist eine charismatische Bewegung evangelikaler Christen. In den USA Ende der 1970ger Jahre gegründet, hat sie sehr rasch auch in Europa Fuss gefasst und wächst hier seit etwa 1990 stetig. Eine schweizerische Vertreterin dieser Gemeinschaft erzählt, was sie dazu bewogen hat, sich zu dieser Gemeinschaft hinzuwenden und nun den Alltag nach den Grundsätzen ihrer Theologie zu gestalten.

2010 Fachberatung Gemeinde Ostermundigen:
„Die Gemeinde Ostermundigen im Kontakt mit der vielfältigen Kundschaft: Wie gelingt ein besseres gegenseitiges Verstehen und kooperatives Zusammenwirken?

2010 Impulsveranstaltung im Campus Muristalden, Bern:
„Kultur, Transkultur, gelebte Vielfalt“

2010 Impulsveranstaltung Kita Butzus, Bolligen:
„Die Kita Butzus im Kontakt mit vielfältigen Eltern - Feste und Rituale rhythmisieren den Jahreszyklus in der Kita“

2008–2010 Mandat der Kornhausbibliotheken Bern: Integrationsprojekt „Die lebendige Bibliothek“. Sie funktioniert wie eine öffentliche Bibliothek. Ihre „Bücher aber sind Menschen, deren Biographien und Persönlichkeiten das Interesse der Öffentlichkeit beanspruchen dürfen oder die zu Gruppen gehören, denen oft mit Vorurteilen begegnet wird. „Leserinnen” und “Leser” können sich diese „Bücher“ für ein stündiges Gespräch in Kaffeehausatmosphäre „ausleihen“. Das Angebot steht allen offen, die mit Menschen in Kontakt treten möchten, mit denen sie sonst nicht ins Gespräch kommen könnten.
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2008 Impulsveranstaltung Kita Schönegg, Bern
Kita Holenacker, Bern
„Sexualerziehung in der sozial und kulturell vielfältigen Kita.“
In Zusammenarbeit mit Bruno Wermuth, Sozialpädagoge FH, Fachmann für sexuelle und reproduktive Gesundheit PLANeS, Sexualpädagoge

2007–2008 Mandate des Kompetenzzentrums Integration der Stadt Bern: Begrüssungsveranstaltung für Neuzuziehende
Projekt „Mit Migrantenfamilien ins Gespräch kommen“

2004–2007 Mehrteilige überbetriebliche Weiterbildung im Rahmen der Ausbildung von Fachpersonen Betreuung (Kleinkind-Erzieherinnen und Erzieher): Transkulturelle Kompetenzen entwickeln – Umgang mit Vielfalt

2007 Weiterbildung KITA Ausserholligen: „Adventszeit und andere jahreszyklische Feste und Feiern in der Kita“

Referenzen auf Anfrage

 

Berufliche Erfahrung/Ausbildungen

2004–2007 Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums für Integration der Stadt Bern:
Konzeption, Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten.
Öffentlichkeitsarbeit: Internationaler Menschenrechtstag, Informationsveranstaltungen im Bereich Familiennachzug,
Projekt „Mit Migrantenfamilien ins Gespräch kommen“.
Triage und Beratung von Institutionen, Einzelpersonen und Verwaltungsstellen bei Integrationsfragen.

2002–2003 Praktikum bei TAST Bern (Tagesstruktur für Asyl Suchende).

1993–2002 Studium der Religionswissenschaft, Sozialanthropologie und Pädagogik: Master of Arts in Science of Religion.

Studienaufenthalt in Nepal und Indien.

1993–2000 Mitarbeiterin Kunstmuseum Bern: Auskunft und Kasse.

1990–1993 Eidgenössische Maturität, Feusi Bern.

1988–1990 Praxisjahre als Vergolderin und Restauratorin.

1987/1988 Sprachaufenthalt in Italien (sechs Monate).

1984–1987 Kunsthandwerkslehre als Rahmenvergolderin.

Ehrenamtliche Tätigkeiten

1999–2002 Vorstandsmitglied des Sri Subramanya-Tempel-Vereins in Adliswil (ZH).

2001–2002 Mitglied Bildungsrätliche Kommission des Kantons Zürich: Überkonfessioneller Religionsunterricht „Religion und Kultur“.


Und ausserdem

Sängerin beim Vokalensemble Tirami-via.
www.tirami-via.ch

 

 

 

Netzwerk

Je nach Auftrag arbeitet standpunkt zusammen mit erfahrenen Fachpersonen.

 

Juliet Jayanthy Sellathurai
Sozialarbeiterin, Mediatorin EFM/SVM
Erwachsenenbildnerin SVEB
Interkulturelle Übersetzerin
Präsidentin der Fachkommission für Integration der Stadt Bern
Geographin, Soziologin
www.baffam.ch

 

Regula Gerber Jenni
Dr. iur., Expertin für die Rechte des Kindes und Familienrecht
www.gerberjenni.ch

 

Ruth Calderón-Grossenbacher
lic. phil. I rc consulta
Büro für sozial- und bildungspolitische Fragestellungen www.rc-consulta.ch

 

Bruno Wermuth
Dipl. Sozialpädagoge FH
Fachmann für sexuelle und reproduktive Gesundheit PLANeS
Sexualpädagoge- und Berater
www.brunowermuth.ch

 

Mitgliedschaft

Verein Humanrights.ch/MERS
www.humanrights.ch

 

 

Beispiel 3

Die KITA/Schule ein konfessionell neutraler Ort? – Neue Wege im Umgang mit kulturell-religiösen Festen und Feiern

 

Öffentliche KITAs und öffentliche Schulen haben die gesetzliche Vorgabe, ihren pädagogischen Auftrag konfessionell neutral zu erfüllen. Die grössere religiöse Vielfalt in unserer Gesellschaft zwingt alle Beteiligten dazu, die gewohnten Wege im Alltag neu zu überdenken. Eine konfessionell neutrale Pädagogik, die durch Anerkennung von Identität und Differenz integriert, hat folgende Fragen zu beantworten:

 

  • Sollen solche Institutionen Fragen und Ausdrucksweisen religiöser Identitäten eher ausklammern?
  • Sollen Schulen/KITAs christliche Traditionen aufgeben oder sollen in solchen Institutionen andere religiöse Traditionen integriert werden?
  • Welche religiös-kulturellen Werte übermitteln Schulen/KITAs heute direkt oder indirekt?
  • Wie kann der Respekt vor den Gemeinsamkeiten und den Differenzen im KITA-Alltag und in der Schule praktisch und pädagogisch sinnvoll umgesetzt werden?
  • Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind selber eher ohne Bezug zu religiösen Traditionen aufgewachsen. Ihnen fehlen Informationen und gelegentlich auch die Sprache, um sich mit verschiedenen Traditionen und Werten auseinander zu setzen. Welche Unterstützung brauchen sie?
  • Für viele Eltern und Kinder in der KITA/Schule, die aus anderen religiös-kulturellen Kreisen kommen, wirken einseitig christliche Akzente im Jahresablauf oder das Ausklammern ihrer Traditionen konfessionell alles andere als neutral. Wie kann der gesetzliche Auftrag unter diesen Umständen im Alltag gelebt werden?
  • Es wirkt künstlich, wenn ein Teil der Identität der Kinder von der Schule nicht wahrgenommen wird, nämlich dass zu Hause Eltern und Kinder religiöse Traditionen leben. Was bedeutet das für die bisherigen Abläufe? Was muss geändert, was kann beibehalten werden?


Ziele
Die KITA/Schule reflektiert ihren Auftrag und die Haltung der Unterrichtenden zu religiösen Fragen und Überzeugungen sowie zu Festen und Feiern unter den aktuellen Bedingungen.
Alle Beteiligten wissen, welche religiösen Traditionen in der KITA, in der Schule durch die Kinder und die Eltern vertreten sind. Lehrpersonen und Fachpersonen Betreuung kennen Instrumente, entsprechende Informationen zu erarbeiten.
Die Fähigkeit aller Beteiligten zum Perspektivenwechsel – das heisst: Innen- und Aussensicht von Religion zu unterscheiden und nicht gegeneinander auszuspielen- ist erweitert und für den Alltag fruchtbar gemacht.
KITA und Schule loten ihren Gestaltungsspielraum im Umgang mit kulturell-religiösen Erzählungen, mit Festen und Feiern im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags aus. Sie ersetzten dabei weder das Elternhaus noch die Religionsgemeinschaften in der Aufgabe religiöser Bildung und Sozialisation.


Methodische Umsetzung
Je nach Auftrag:
Individuelle Beratung
Mehrseitige Gespräche
Workshops
Krisenintervention

 

 

Beispiel 2

Teams in öffentlichen und privaten Institutionen


Wo Menschen miteinander arbeiten, insbesondere aber da, wo Menschen andere beraten, betreuen oder pflegen, treffen unterschiedliche Lebensgeschichten aufeinander. Die Integration von einheimischen und zugewanderten Menschen gelingt dann im Alltag, wenn Beziehungen gelingen. Dazu müssen alle Beteiligten den Alltag reflektieren und neu gestalten.

 

  • Wie kann eine Institution/ein Team den Auftrag erfüllen?
  • Kommen die Ressourcen der Institution und der Mitarbeitenden voll zum Zug?
  • Wie umgeht ein Team Stolpersteine und Störungen der betrieblichen Routine?
  • Wie gehen Mitarbeitende mit unterschiedlichen Werthaltungen, mit persönlichen und betrieblichen Normen und mit der Sprachenvielfalt im Betrieb um?
  • Welche Auffassung von sozio-kultureller und religiöser Vielfalt teilt das Team?
  • Wie können unter diesen Bedingungen die Betriebsziele durchgesetzt werden?

 

Ziele
Integration und Migration werden von der Institution/vom Team als Phänomene verstanden, die alle betreffen.
Die Beteiligten vertiefen ihre Fähigkeiten im Umgang mit sozialer, kultureller und sprachlicher Vielfalt und werden in ihrer Rolle gestärkt.
Unterschiedliche Wertauffassungen und Rollenvorstellungen von Teammitgliedern, Kunden, Patienten, etc. sind reflektiert, können benannt und für den betrieblichen Auftrag fruchtbar gemacht werden.

 

Methodische Umsetzung
Je nach Auftrag:
Individuelle Beratung
Mehrseitige Gespräche
Workshops
Krisenintervention

 

 

Beispiel 1

Schule, Kindergarten, Tagesstätten etc.


Jedes Kind ist anders, aber alle Kinder wollen sozial akzeptiert sein. Vielfältig sind nicht nur Kinder, sondern auch die Lebensstile, Ansichten und Werte im familiären Umfeld. Das Zusammenwachsen unterschiedlicher Wertauffassungen stellt Schulen, KITAs, Tagesschulen und andere Institutionen, die mit Kindern arbeiten, vor unerwartete Herausforderungen:

Tradierte soziale und kulturelle Muster treten nicht nur bei Familien mit Migrationshintergrund auf. Sie können aber solche Familien und insbesondere ihre Kinder in unserer Gesellschaft vor Zerreissproben stellen. Was tun, wenn zum Beispiel:

  • Kinder die Vorstellungen der Eltern in Frage stellen oder ablehnen?
  • Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen werden?
  • Gesuche um Dispensationen für religiöse Ruhe- und Feiertage oder für bestimmte Fächer oder Schulreisen/ Schullagern gestellt werden oder wenn Kleiderverbote/Verbot von religiösen Zeichen zur Diskussion stehen?
  • Eltern, Jugendliche und Schulen vor schwierigen Selektionsprozessen in der Schule stehen?
  • Die Geschlechterrollen von Mädchen und Buben kontrovers sind?
  • Traditionelle Erziehungsmuster Schülerinnen und Schüler in ihrer Freiheit einschränken?
  • Menschenrechte von Akteurinnen oder Akteuren in Konflikten tangiert sind?

 

Ziele
Allfällige gesetzliche Entscheidgrundlagen sind allen Beteiligten bekannt.
Die Rollen aller Beteiligten sind geklärt. Ihre Sichtweisen und Lebensrealitäten sind bekannt.
Die Wahrnehmung von Anderen und von sich selbst ist vertieft und gestärkt.
Unterschiedliche Werthaltungen, Hindernisse und Erwartungen sind geklärt.
Innovative Strategien, wie Eltern, Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte ihre Anliegen einander besser vermitteln können, sind ausgebaut.
Alle Beteiligten übernehmen Verantwortung, beispielsweise durch verbindliche Abmachungen.


Methodische Umsetzung
Je nach Auftrag:
Individuelle Beratung
Mehrseitige Gespräche
Workshops
Krisenintervention


Zusammenarbeit
Bruno Wermuth, Sozialpädagoge FH, Fachmann für sexuelle und reproduktive Gesundheit PLANeS, Sexualpädagoge

 

 

Unterschiedliche Werte, Ansichten und Lebensstile bringen Vielfalt ins Zusammenleben von Menschen am Arbeitsplatz, im Pflege-, Vorschul- und Schulbereich oder am Wohnort. Diese Vielfalt kann aber auch zu herausfordernden Situationen führen. Als Fachfrau für Integrations- und Migrationsfragen unterstütze ich Sie darin, Handlungsfähigkeit wieder zu gewinnen oder neue Wege zu beschreiten. Die religiös-kulturelle oder die sprachliche Herkunft rückt bei Auseinandersetzungen oft in den Vordergrund und wird so unter Umständen zum Stolperstein in der Kommunikation und im Handeln. Standpunkt macht gemeinsam mit Ihnen aus Stolpersteinen Bausteine.


Neuen Handlungsspielraum gewinnen Sie durch:

  • Beratung und Weiterbildung in Integrationsfragen und Fragen interkultureller Alltagskonflikte
  • Die Entwicklung von Teams zum Thema Integration kultureller Vielfalt
  • Entwickeln und Umsetzen von lösungsorientierten Projekten

 

standpunkt gmbh ist ein Beratungs- und Bildungsunternehmen von Barbara Messerli, lic.phil. I

Je nach Auftrag arbeitet standpunkt zusammen mit erfahrenen Fachpersonen aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychologie, Menschenrechtsfragen, Sozialpädagogik und –arbeit oder aus den Bereichen Theater, Tanz und Musik.

 

Ihr spezifisches Anliegen interessiert mich – gerne führe ich mit Ihnen ein erstes Gespräch.

 

Barbara Messerli

standpunkt gmbh
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